Es tut sich was: Bewegung am Finanzdienstleistungsmarkt
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| 13.04.2010 |
Versicherungsvertreter: Kein Beruf ist unbeliebter Frankfurter Allgemeine Zeitung (1. April 2010) Die Unternehmensberatung Faktenkontor hat in einer Umfrage ermittelt, dass Versicherungsvertreter die unbeliebteste Berufsgruppe ist, gefolgt von Politikern und Fernfahrern. Mit Versicherungsvertretern würde die Bevölkerung die Begriffe „Aufquatschen“, „Klinkenputzen“ und „Übers Ohr hauen“ in Verbindung bringen. Zu einem großen Teil liegt diese Auffassung gewiss zum einen an Medien-Berichten, die das Berufsbild in ein schlechtes Licht rücken und alle Versicherer über einen Kamm scheren. Gerade deshalb fällt es uns leicht für die Qualität der unabhängigen Allfinanzberater zu werben und eine Lanze zu brechen für den unabhängigen Mehrfachagenten. Kunden wollen heute Transparenz, Sicherheit und einen Berater, dem Sie in finanziellen Angelegenheiten zu 100% vertrauen können. Die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass einem das schönste und bunteste Sparbuch einer Bank nichts nützt, wenn diese kein Geld mehr hat, um das angesparte Guthaben des Sparbuchs auszubezahlen. Es droht Totalverlust – nicht nur ein Verlust des entgangenen Gewinns. Die Qualität der Gesellschaft, der Kunden ihr Geld anvertrauen, rückt mehr denn je in den Vordergrund.
Starke Versicherer verzichten Handelsblatt (12. April 2010) Auch „Branchenschreck“ Manfred Poweleit, Chefredakteur des map-reports, bestätigt diese Aussage. Er weist darauf hin, dass definitiv nicht alle Versicherer sauber sind. Um die Löcher in den Kassen zu stopfen, hätten viele - besonders leistungsschwache Anbieter - das schnelle Geschäft mit Einmalbeiträgen „als Lückenfüller“ gepusht. Hingewiesen wird darauf, dass das viele neue Geld schnell weg sein kann, wenn die Zinsen steigen sollten und rät deshalb zur Vorsicht.
Diese Methode hat aktuell sogar die BaFin aufgeschreckt, die den Geschäftsgebaren deutscher Lebensversicherer misstraut und nun verstärkt kontrolliert.
Finanzaufsicht verdächtigt Versicherer Financial Times Deutschland (5. April 2010) Nur mithilfe von hohen Einmalbeiträgen von 21 Mrd. Euro haben die Lebensversicherer 2009 ihre Beiträge um 7,1 Prozent auf 85,2 Mrd. Euro steigern können. Weil Versicherer es mit dem Einmalgeschäft nicht übertreiben sollen, müsse sichergestellt werden, dass keine Subventionierung stattfindet. Deshalb verlangt die BaFin nun erstmals detaillierte Daten von den Versicherern über sogenannte Kapitalisierungsgeschäfte. Anleger zahlen dabei einen festen Betrag in einen gut verzinsten Lebensversicherungsvertrag ein, den sie kurzfristig und ohne Verluste kündigen können.
Auf die Veröffentlichung der Auswertung dieser Studie kann man schon heute gespannt sein. Besonders die Schweizer Anbieter, die ihre Produkte in Deutschland absetzen, sollten genauestens unter die Lupe genommen werden, da diese aktuell besonders eifrig mit Zinsangeboten locken.
Versicherer in der Zinsfalle Welt am Sonntag (4. April 2010) Weil die Banken aktuell geringe Zinsen für Tages und Festgelder bieten, drängen immer mehr Lebensversicherer mit Kapitalisierungsprodukten auf den Markt. Swiss Life etwa bietet 2,75%, die ZURICH sogar 3,25%. Verfolgt wird zum einen das Ziel, das Geld der Kunden nicht an die Konkurrenz aus Banken und Fondsgesellschaften zu verlieren, zum anderen die Erhöhung der Liquidität im Unternehmen. Doch Vorsicht ist geboten. Die Versicherer müssen die Rendite bei Kapitalisierungsprodukten jederzeit verfügbar haben. Schon heute tun sich viele Lebensversicherer schwer, die laufende Verzinsung für ihre Kapitallebens- und Rentenpolicen darzustellen. Etliche Anbieter mussten schon in 2009 auf ihre Reserven zurückgreifen.
Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten, ist allerdings ziemlich offensichtlich, wenn man die Liste der Lebensversicherer mit stillen Lasten in der Bilanz kennt. Die hohen Zinsangebote der Schweizer überraschen deshalb nicht! Es ist extrem viel Bewegung im Markt. Er wird zum einen dynamischer, zum anderen komplexer. Mehr denn je wird um Kunden, deren Geld und um gute Versicherungsvermittler am Markt gekämpft - mit harten Bandagen und undurchsichtigen, strategischen Vorgehensweisen.
Gericht: AWD ist nicht unabhängig Handelsblatt (1. Juli 2009) Das Landgericht Hannover entschied, dass der AWD, die Tochter der Schweizer Versicherung Swiss Life nicht mehr mit dem Begriff „Unabhängigkeit“ werben darf. Ein herber Schlag! Denn „Unabhängigkeit“ war die zentrale Werbebotschaft von AWD. Klar ist, dass Swiss Life als beherrschendes Unternehmen massiven Einfluss auf den AWD hat und das Interesse verfolgt, den Absatz von Swiss Life-Produkten zu erhöhen und entsprechende zielführende Maßnahmen durchzusetzen. Trotzdem war deren Werbebotschaft bis zu diesem Urteil „Ihr unabhängiger Finanzoptimierer“ –jetzt: „Ihr persönlicher Finanzoptimierer“
Man erkennt, dass Finanzvertriebe und Versicherer nicht davor zurückschrecken sich Dinge auf die Fahnen zu schreiben, die sie nicht einhalten oder gewährleisten können, nur um beim Kunden punkten zu können. Derartige Gebaren bringen der Branche den schlechten Ruf! Wer den Markt genau beobachtet, kann erahnen, bei welchen Vertrieben und Maklerpools es mit der Unabhängigkeit ebenso nicht weit her ist. Es wird oft nur der Anschein eines unabhängigen Dienstleisters suggeriert. Es ist gut zu wissen, dass wir, die GKM schon seit 1995 auf den Beruf des Kapitalmanagers setzen und durch unsere tatsächlich unabhängige Finanzdienstleistung in Sachen Produktabsatz keine finanzierenden Produktgeber begünstigen müssen. Der Kundennutzen ist entscheidend, nicht die geplante Zielgröße, die die Gesellschaft beim finanzierenden Produktgeber erreichen muss.
Assekuranz verspricht Großreinemachen Financial Times Deutschland (9. April 2010) Von unsauberen Vertriebsmethoden berichtet auch die Financial Times Deutschland. Der Vertrieb DVAG brachte das Kunststück fertig, Kunden mit Riester-Verträgen bei der Generali-Tochter Aachen-Münchener – die er selbst vermittelt hatte – zur Kündigung zu bewegen und ihnen „bessere“ Riester-Verträge bei derselben Gesellschaft zu verkaufen.
Der nichtsahnende Kunde wurde zugunsten der Liquidität von DVAG-Vermittlern und des Versicherers geprellt.
Talanx gibt Aspecta auf Financial Times Deutschland (28. März 2010) Eine grundlegende Umstrukturierung des Versicherungskonzerns Talanx bedeutet das Ende für die Aspecta. Der Konzern agiert künftig nur noch mit einem Lebensversicherer in Deutschland und überträgt die Kunden in die HDI-Gerling Lebensversicherung.
Genau wie kürzlich bei der ERGO werden in Konzernen Marken vom Markt genommen. Zurück bleibt wieder das negative Image der Versicherungsvertreter, weil sie nun die Ansprechpartner der Kunden sind. Sie stehen dafür gerade und auch Rede und Antwort – nicht der Konzern!
FAZIT Die Chance für die Zukunft in der Finanzdienstleistung ist nicht ein verändertes Vergütungssystem, das aktuell diskutiert wird, sondern die Sicherstellung eines Qualitätsstandards unserer Dienstleistung. Es führt kein Weg daran vorbei auf Versicherer zu setzen, die Ihre Versprechen halten können, d.h. auf jene mit stillen Reserven in der Bilanz und hoher Substanzkraftquote. Die vom Kunden gewünschte objektive, unabhängige und vor allem individuelle Beratung kann nur ein zu 100% unabhängiger Berater gewährleisten. Die Zukunft gehört deshalb definitiv Finanzvertrieben wie der GKM. Dass viele Kollegen im Ausschließlichkeitsvertrieb sich aktuell umorientieren ist der Beweis hierfür. Ich bin gerade deshalb sehr stolz, dass wir seit vielen Jahren genau dieses unabhängige Geschäftsmodell favorisieren und anwenden. Die Ziele unserer Dienstleistung sind zufriedene Kunden und dadurch langfristige und ertragreiche Kundenbindungen und –beziehungen. Wenn auch Sie näheres zu unserem Geschäftsmodell erfahren möchten, sei es als Kollege aus der Branche oder als Kunde – senden Sie uns eine kurze Mail an info@gkm-ag.de.
Ihr Reinhard Listl Vorstand der GKM AG |
AWD kommt nicht aus den Miesen
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| 17.03.2010 |
| Wie die Financial Times Deutschland in Ihrer heutigen (17.03.2010) Ausgabe berichtet, kommt der AWD nicht aus den Miesen. Weiter Lesen... |
GKM-Premiumprodukte im neuesten BU-Rating von MORGEN & MORGEN mit hervorragenden Noten!
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| 20.04.2009 |
Die Berufsunfähigkeits-(BU-) Versicherer haben ihre Qualität deutlich gesteigert. Im aktuellen BU-Rating von Morgen & Morgen wurden 349 Berufsunfähigkeits-Tarife von 81 Versicherern getestet: 32 Versicherer erhielten mit fünf Sternen die Höchstnote „ausgezeichnet“.
Unter diesen Top-Anbietern sind auch die Premiummarken der GKM AG zu finden, was uns wieder einmal in unserer Strategie bestätigt, unseren Kapitalmanagern und Kunden nur die besten Anbieter und Produkte im Markt zur Verfügung zu stellen. Weiter Lesen... |
| 09.04.2009 |
| Schlägt man konsequent die großen Tageszeitungen auf, stellt man fest, dass in den Wirtschafts- und Finanzteilen immer noch meist negative Schlagzeilen dominieren. Dennoch spürt man auch: Die Hoffnung auf Besserung wächst. Das spiegeln vor allem die Börsen wider. So legte der Dax in den vergangenen vier Wochen wieder etwas zu, besonders die Aktien von konjunturempfindlichen Unternehmen. Den Börsen gelingt es recht zuverlässig, konjunkturelle Trendwenden sechs bis zwölf Monate vorwegzunehmen. Weiter Lesen... |
3,5 % Zinsen auf das Bausparguthaben. Welche Geldanlage kann da noch mithalten?
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| 24.03.2009 |
| Die Deutsche Bank Bauspar AG hat sich mit ihrem Renditeprodukt db FlexBausparen Kunden-, Markt- und Vertriebsanforderungen gestellt. Seit 21.03.2009 gilt ein Guthabenzins von 3,5 % pro Jahr (bestehend aus 1 % Basiszins und 2,5 % Sonderzins). Weiter Lesen... |
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